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Friedeberg

Sudetenland > Sudeten-Schlesien

Q: Heimatbuch von Friedeberg S. 94

Friedeberg (Zulovä, früher Frydberk), Bez. Freiwaldau. 365 m.

An Stelle der Altvaterstadt am Zusammenfluß der Schlippe und Weide stand eine starke Grenzfeste.
Um 1305 wurde das Dorf von den Breslauer Bischöfen zur Stadt erhoben. Das Wappen zeigt eine Burgruine: auf einem grünen Hügel ein Turm mit einem Baum auf dem Dach, neben dem Turm links eine beschädigte Mauer, rechts ein Haus mit rotem Dach.

Die Breslauer Bischöfe überließen 1805 die Burg der Stadt zum Bau einer Kirche, die 1810 fertiggestellt wurde. Der Bergfried wurde zum Glockenturm. Auf dem Marktplatz eine Marien-Säule. Das heimatkundliche Stadtmuseum entstand 1925. Die Fachschule für Granitindustrie (seit 1886) wurde 1909 zur Landesfachschule. Die hier bestehende Sc
hlesische Schauspieltruppe spielte in Schlesien und Nordmähren Volks- und Mundartstücke von Viktor Heeger

Wirtschaft
: Steinbrüche, Granit und Marmorbearbeitung. Sommerfrische.
Nach 1948 wurden in der Gegend Griechen angesiedelt, die nach dem Scheitern des kommunistischen Putsches in ihrer Heimat geflüchtet waren.
1930 (mit Sorge): 1478 E
inw. (1279 Deutsche, 126 Tschechen, 44 Ausländer).

Umgebung
: Gotteshausberg (515 m) mit Wallfahrtskirche, Granat und Epidot-Fundort. Burgruine Kaltenstein, Fichtlich (1109 m), Nesselkoppe, Saalwiesen (Urwald).


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